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Die nachfolgenden Links, Infos + Texte stellen keine Rechtsberatung dar. Bei Erstellung der Texte haben wir uns bemüht, eine auch für Nichtsteuerfachleute verständliche Ausdrucksweise zu wählen. Dies geht teilweise zu Lasten einer am Gesetzeswortlaut orientierten Präzision. Für die Inhalte kann trotz größtmöglicher Sorgfalt keinerlei Gewähr übernommen werden. Bitte sprechen Sie über Konkretes mit dem Berater Ihres Vertrauens oder gerne auch mit uns.

Tipps und Infos - Privatpersonen

Krankenbesuche (Außergewöhnliche Belastungen)

Aufwendungen für Krankenbesuche von Verwandten gehören nach ständiger Rechtssprechung des Bundesfinanzhofes nicht zu den außergewöhnlichen Belastungen.

Dies auch bei einer hohen Zahl von Besuchen im Jahr und auch wenn diese zur Hilfe und Erledigung von Besorgungen für den Kranken unerlässlich sind.

Nach Auffassung des BFH ist Krankenbesuche nichts Außergewöhnliches und auch nicht zwangsläufig.

Die Rechtsprechung hierzu hat sich seit Jahrzehnten nicht geändert.

Anders ist der Sachverhalt, wenn es sich belegbar um Krankheitskosten handelt. D.h. die Krankenbesuche medizinisch indiziert sind und der Heilung oder Linderung der Krankheit dienen. Die kann durch Vorlage eines ärztlichen Attestes belegt werden.

Tipp: Insbesondere bei einer hohen Anzahl von Besuchen zu einem weit entfernt lebenden Angehörigen, sollte bereits frühzeitig ein ärztliches Attest hierzu besorgt und vorgelegt werden.

vergl. BFH Urteile vom 22.10.1996 III R 240/94, 24.05.1991 III R 28/89). 23.5.1990 III R 145/85 u.a.

7.6.2016

Dieter P. Gonze, Steuerberater

Aktualisiert (09. März 2017)

 

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