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Die nachfolgenden Links, Infos + Texte stellen keine Rechtsberatung dar. Bei Erstellung der Texte haben wir uns bemüht, eine auch für Nichtsteuerfachleute verständliche Ausdrucksweise zu wählen. Dies geht teilweise zu Lasten einer am Gesetzeswortlaut orientierten Präzision. Für die Inhalte kann trotz größtmöglicher Sorgfalt keinerlei Gewähr übernommen werden. Bitte sprechen Sie über Konkretes mit dem Berater Ihres Vertrauens oder gerne auch mit uns.

Regelbeträge für Kindesunterhalt

Mindestbeträge 2020 aus der Düsseldorfer Tabelle:

(dabei ist jeweils des hälftige Kindergeld bei Minderjährigen bzw. das volle Kindergeld bei Volljährigen abzuziehen) : 

Altersstufe

alle Bundesländer

bis zur Vollendung des 5. Lebensjahres

369 €

vom 6. bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres

424 €

vom 12. bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres

497 €

Ab dem 18. Lebensjahr

530 €

 

Die aktuelle Tabelle kann hier abgerufen werden

Für Nichterwerbstätige beträgt der notwendige Selbstbehalt monatlich 960 € und für Erwerbstätige 1.160 €. In diesen Beträgen ist ein Wohnkostenanteil von 430 € enthalten. Das bedeutet, dass der Kindesunterhalt vom Unterhaltspflichtigen entsprechend gekürzt werden darf, sobald die Grenze überschritten wird.

Der Bedarfssatz eines studierenden volljährigen Kindes, das nicht bei den Eltern wohnt beträgt 860 €. Darin ist ein Wohnkostenanteil von 375 € enthalten.

Diese Beträge sind ein Maßstab für die Unterhaltsverpflichtung der Eltern und Grundlage für die Fortschreibung dynamischer Unterhaltstitel sowie für die Höhe des Unterhaltsvorschusses nach dem Unterhaltsvorschussgesetz.

Die Regelbeträge sind nicht mit den tatsächlich geschuldeten Unterhaltsbeträgen identisch, aber ein wichtiger Anhaltspunkt für den zu zahlenden Unterhaltsbetrag. Die Regelbeträge finden sich in den sogenannten Düsseldorfer Tabellen wieder, die den Familiengerichten als Grundlage zur Berechnung des Bedarfs für den Kindesunterhalt dienen.

Das Bundesjustizministerium passt die Regelbeträge entsprechend der Entwicklung des durchschnittlich verfügbaren Arbeitsentgelts jedes Jahr an.

Quelle: Bundesjustizministerium

 

Stand: Januar 2020

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Aktualisiert (19. Dezember 2019)

 

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